MATO bedeutet 'Wald' in portugiesisch und ist der Künstlername meines Mannes

Vorweg eine kurze Erklärung zum Familiennamen Masarié. Klingt französisch, nicht wahr? Ist er auch.
Die Vorfahren von Wolfgang flohen vor ca. 400 Jahren auf Grund der Hugenotten-Verfolgung aus Frankreich nach Deutschland.
Die gesamte Familie ließ sich dann in einer friedlicheren und toleranteren Zeit in Italien nieder und übersiedelte später (Waffenschmiedemeister) nach Steyr in Oberösterreich.
Wolfgangs Vater verbrachte ca. 10 Jahre, vor dem 2. Weltkrieg, in Frankreich und zog dann zurück nach Österreich, um zu heiraten und eine Familie zu gründen.
Seine Mutter starb an den Folgen eines ärztlichen Kunstfehlers als er 14 Jahre alt war.
Von diesem Zeitpunkt an war er mehr oder weniger auf sich allein
gestellt, denn sein Vater hatte nach einem arbeitsreichen Tag in einer
metallverarbeitenden Fabrik keine Energie mehr, um sich mit seinem
heranwachsenden Sohn zu beschäftigen.
Mato wurde Mitglied in der sozialistischen Jugendbewegung und bekam nach der Matura die Chance, zuerst für die 'Arbeiterzeitung' als Journalist und später als Personalreferent beim Magistrat Wien zu arbeiten.
Allerdings verzichtete er nach einiger Zeit auf die vielversprechende Beamten-Karriere (ade 'Wirklicher Hofrat'), zu Gunsten des Studiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst.
Nach dem erfolgreichen Abschluß des Studiums 1973, begann er im Landesmusikschulwerk in Oberösterreich als Musiklehrer zu arbeiten - was er bis zum heutigen Tag macht.Diese Berufswahl ermöglichte ihm keine großen Karrierechancen, aber sicherte ihm ein zufriedenstellendes, regelmäßiges Einkommen und Zeit für seine Interessen.

In
den 80er Jahren begann er elektronische Musikgeräte zu konstruieren.
1982 entwickelte er einen Musikcomputer und schrieb das komplette
Betriebssystem für diese Maschine in 6502 Assembler.
Zu dieser Zeit arbeitete er auch zusätzlich für verschiedene deutsche
Musik-Magazine als Journalist und war für zwei Jahre im Vorstand des 'Arbeitskreis Musikelektronik'.
Ende der 80er Jahre begann er sich für die Umweltschutzpolitik zu interessieren, gründete eine Umweltschutzgruppe und half bei der Organisation verschiedener Initiativen. Er wurde Herausgeber der 'Umweltschutznachrichten'.
Seine musikalischen Aktivitäten konzentrierten sich damals, neben seiner Lehrtätigkeit, auf das Bossa Nova Ensemble 'Aqua Corrente’ (zwei Gitarristen und zwei Percussionisten) und einem Gitarren-Duo welches ausschließlich Musik von J. S. Bach spielte.
Die Computer Aktivitäten richteten sich in dieser Zeit auf MSX (Yamaha CX-5 Musik Computer) aus. Später schrieb er Progamme für Atari ST, die in Deutschland verkauft wurden.

In den späten 90ern begann er sich erneut für Computer zu interessieren, diesmal für die Apple Macintosh Internet Gemeinschaft und schloß als Administrator verschiedener Hotline Server weltweite Freundschaften, welche noch immer Bestand haben.
Nach seiner Krebserkrankung im Jahr 2000 und nach mehreren Chemotherapien, die den Krebs mit großer Wahrscheinlichkeit besiegen halfen, beendete er die Life-Auftritte mit den Tanzbands und konzentriert sich seither auf das Komponieren und die Musikaufnahmen in seinem eigenen Studio zu Hause.
Seine Musik basiert auf Afro-Amerikanischen Rhythmen und Welt-Musik und unterliegt keinen Modetrends oder kommerziellen Interessen.
Es handelt sich ganz sicher nicht um Ohrwürmer. Die gefühlsmäßige
Botschaft von Mato’s Kompositionen kann man nur erfassen und verstehen,
wenn man genau hinhört.
VIDEO Copyright by Herta und Wolfgang Masarié
Erstellt unter der Regie von: Carola Mair
Kameramann: Andy Gabmeyer
Schnitt: Marlene Krewedl
...und Mato’s beruflichem Rückschritt 2003 in die Alters-Teilzeit, leben wir nun mit unseren, zur Zeit, vier Katzen, beschaulich in einem schön gelegenen Haus, in der ruhigen, kleinen Gemeinde Burgkirchen im Innviertel.

Kompositionen von Wolfgang Masarié
Copyright by Wolfgang Masarié - Kompositionen by Wolfgang Masarié